Rezesion: Allerliebste Schwester - Wiebke Lorenz

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896674102
  • ISBN-13: 978-3896674104
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 2,4 cm 
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Inhalt:
Drei Jahre ist es her, dass Eva ihre Zwillingsschwester verlor, unter Umständen, die nie ganz aufgeklärt worden sind. Danach nahm Evas Leben eine von vielen als ungeheuerlich empfundene Wendung: Sie heiratete den Witwer, den Ehemann der verstorbenen Marlene. Allmählich haben sich die Menschen in ihrer Umgebung an dieses Arrangement gewöhnt. Doch ihr selbst kommt es wie ein Frevel vor, und als sie eine Totgeburt erleidet, empfindet sie diese als Strafe dafür.

Während ihr Mann diese Tragödie als bloßes Malheur behandelt, wird Eva davon aus der Bahn geworfen. Sie flüchtet sich in Erinnerungen an die vermeintlich glückliche Kindheit mit ihrer Zwillingsschwester. Immer öfter erscheint ihr Marlene in verstörend realen Tagträumen und sagt ihr, was sie zu tun oder zu lassen habe. Eva droht allen Halt zu verlieren, bis eines Tages in der Buchhandlung, wo sie als Aushilfe arbeitet, ein Mann auftaucht, der ihre Schwester gekannt hat. Auf sonderbare Weise fühlt sie sich zu diesem Unbekannten hingezogen und glaubt, dass er ihr helfen kann, das Rätsel um Marlenes Tod zu lösen.

Meine Meinung:
Cover: Das Cover gefällt mir eigentlich ganz gut, besonders die Schrift und es wirkt auch sehr stimmig. Mit dem Inhalt allerdings hat der halbe, blutige Apfel nichts zu tun und das finde ich schon schade. Da hätten mir andere Motive besser gefallen. Aber sonst ein gutes Cover.

Inhalt: Eva, die Protagonistin in diesem Buch hat mich schon von den ersten Seiten an auf ihrer Seite gehabt. Irgendwie war sie mir gleich sympatisch und ich mochte sie. Wäre sie wohl eine Persönlichkeit im echten Leben könnte man durch aussagen das sie eine große Ausstrahlung hat. Obwohl der Autor mit ihr eine großartige Protagonistin geschaffen hat, hat Wibke Lorenz auch bei den anderen Charakteren des Buches nicht "geschluddert", sag ich mal. Alle haben klare Standpunkte.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist das ich Tobias von ersten Moment an nicht leiden konnte. Ohne aber das der Autor bewusst darauf angesprochen hat, das Evas Mann später noch eine große negative Rolle spielt. Sie hat indirekt gezeigt, was für ein Art Mann er ist.

Die Handlung hat mir auch sehr gut gefallen, besonders weil man vorher noch nicht weiß das Eva Schizophrenie hat, beziehungsweise ihre tote Zwillingeschwester überall sieht. Vorher weiß man noch nicht was für eine schreckliche Kindheit sie hatte und am Ende versucht sie sich aus ihrem "Käfig" zu befreien.

Fazit: Ein tolle Buch, eines der besten 'Psychodramen' (wie es auf der Rückseite steht), das ich bis jetzt gelesen habe. Man versteht Eva von Anfang an und kann und drückt ihr die Daumen das sie ihren Weg findet.





Kommentare:

  1. Ich liebe ja sone Bücher. Deswegen werde ich das unbedingt mal lesen, das klingt so spannend.

    Liebe Grüße
    Sam

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    1. Hey, Sam :)

      Danke f. dein Kommentar *-*
      Ja ich kanns wirklich nur empfehlen!
      Liebe Grüße
      Jasi

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